Vom Know-how zum Do-how

Mit oder ohne? Lösungswege für einen Top-Mittagsservice für Seminargruppen

10.11.2017

 

Sicher sind Sie mit Ihren Kollegen und Kolleginnen auch immer wieder mal in Seminarhotels zu Gast. Und, haben Sie sich am Mittag dort auch schon gewundert, warum niemand mehr wusste, wer welches Menü gewählt hat, obwohl sie diese Information bereits am Morgen notieren mussten? Mit Vergnügen stelle ich Ihnen einige Lösungsansätze vor, wie der Service für Seminargruppen am Mittag optimiert werden kann – nehmen Sie diese und leiten Sie sie an die Verantwortlichen im Hotel bzw. im Restaurant weiter. Damit diese für einmal über den Tellerrand schauen und Abläufe verbessern.

Fröhlicher Gruss, Jörg Neumann

Lösung No. 1
Farbige Jetons (oder Würfel oder laminierte Fotos)

Dieses System funktioniert einfach und zuverlässig. Mit der Menü-Auswahl nimmt der Gast einen Jeton der passenden Farbe, zum Beispiel „Rot für Fleisch, Blau für Fisch und Grün für Vegetarisch.“ Diese kleinen Kennzeichen können persönlich abgegeben werden oder sie werden in einer schönen Holzschachtel, in der das Menü angeschrieben ist, bereit gelegt. Dies funktioniert reibungslos, ausser das Gäste ihren Jeton schon mal im Seminarraum vergessen. Dann sind aber immer noch mehr Fragen beantwortet als offen. Falls es schöne andere Symbole hat,  die zu einem Hotel oder Restaurant passen, können diese natürlich auch verwendet werden.


Lösung No. 2
Namensliste

Häufig verfügen Seminarhotels über eine Namensliste der Veranstaltungen, und falls nicht, könnte man diese auch anfragen. Diese Namensliste sollte unbedingt die übliche Strichliste ersetzen, denn diese lässt schon beim „Strichli machen“ erahnen, dass der Mittagsservice höchst mittelmässig ablaufen wird. Ein aufgestellter Service-Mitarbeiter kann dank der Namensliste – anstatt ohne Informationen – immerhin so an den Tisch gehen: Ich habe hier zwei wunderbare Portionen frischen Saibling für die Herren Zaugg und Rohrer. Bis zu mittelgrossen Gruppen wirkt dies attraktiv statt hilflos.

Lösung No. 3
Bei der Mineralwasser-Runde fragen …

Oft geht zu Beginn ja die Mineralwasserrunde (Mit oder ohne?) über die Bühne. Der Service-Mitarbeiter kann dabei gleichzeitig klären, wer welchen Hauptgang gewählt hat. Ob der Mitarbeiter dies auf einem Tischplan oder im Tablet mitschreibt oder ein kleines, charmantes Kennzeichen auf den Tisch legt, ist letzlich egal. Kleiner Nachteil – falls ein Gast seine Wahl vergessen hat, entsteht eine Unsicherheit. Vorteil: Sehr effizient und elegant.

Zusatztipp
So wissen Sie, wer welches Wasser trinkt

Die häufigste Lösung ist sicher, mit verschiedenen Untersetzern zu arbeiten. Da der Anteil an Gästen, die stilles Mineralwassser bevorzugen, zwar steigt, jedoch erst ca. bei einem Drittel liegt, sollte die Service-Mitarbeiterin diesen gleich nach dem ersten Einschenken einen anderen Glas-Untersetzer eindecken. Danach ist und bleibt alles klar. Wer etwas mehr Aufwand in Kauf nimmt und gleichzeitig den Verkauf von stillem Mineralwasser fördern möchte, darf auch ein besonderes Glas für stilles Mineralwasser einsetzen.

Empfehlen  Sie auch dieses öffentliche Seminar für Seminar- und Bankett-Verkäufer/innen; denn als Kunde im Seminar-Hotel profitieren Sie von deren guter Ausbildung:

21. Juni 2018: Clever verkaufen im Seminar-Hotel

 
 
 

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