Erfolgreiches Newsletter-Marketing

 
 

Wissen Sie, was die SWISS, der Meggener Gewerbeverein, die Internet Plattform comparis und die Steigenberger Hotels gemeinsam haben? Ich verrate es Ihnen: Der dort erstellte Newsletter kommt eher unregelmässig in meine Mailbox. Dabei bevorzugen Newsletter Leser eindeutig das genaue Gegenteil – es funktioniert wie bei der Tagesschau: Die will man in der Schweiz um halb acht Uhr und in Deutschland um acht Uhr sehen, und zwar genau dann. SIXT (am Dienstag), das VZ VermögensZentrum (am Mittwoch) und der FC Bayern (am Donnerstag) kennen diesen Erfolgsfaktor bereits und machen es besser.

 

Genau so wichtig ist übrigens die Versand-Häufigkeit. Mehrere Newsletter pro Woche, die unkoordiniert aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen hereinschneien, erhöhen weder die Lese-Quote noch die Conversion Rate. Das gilt auch für Hotels, Weinhändler, Fitness-Center oder Messe-Veranstalter, die nur einen oder zwei Newsletter pro Jahr versenden. Doch es gibt noch eine Menge weitere wertvolle Tipps, mit denen Sie die Wirkung Ihres Newsletters erhöhen.

 

Wissen Sie, was TLDR heisst? TLDR heisst nichts anderes als TOO LONG – DON’T READ. Im Internet kennzeichnen Leser Veröffentlichungen, die nicht auf den Punkt kommen immer öfter mit TLDR – das zeigt, wonach der Zeitgeist verlangt. Gerade Newsletter werden auch deswegen oft NICHT gelesen. Rekordhalter in meiner Inbox ist ein Verbands-Newsletter, in dem vierundzwanzig (24!) Themen in wahrloser Reihenfolge und ohne erkennbares Konzept vorgestellt wurden. So geht es natürlich nicht. Kommt noch dazu, dass dieser Newsletter von einer NoReply-Adresse versendet wurde – aus meiner Sicht ein ganz grober Fehler. Leider begehen diesen Fehler viele Unternehmen, sogar so bekannte wie Breitling oder die Logistikgruppe Hermes Europe. Was in aller Welt kann dazu verleiten, dass Antworten von Kunden abgelehnt werden? Ich begreife das nicht.

 

 

 

865 steht für die 865. Ausgabe des Weekly Empowerment Innovationsletters, welcher am 18. August 2017 erschienen ist.

 

 

 

 
 

Sogar das Abmelden von Newslettern verläuft bei manchem Unternehmen nahezu imageschädigend. Allzu häufig tritt durch das Abmelden ein Systemfehler auf und die Kommunikation endet abrupt. Wenn Sie doch weitergeht, ist von der Corporate Identity des Unternehmens nicht mehr viel zu erkennen. Ohne jede grafische Gestaltung erscheint meistens eine letzte Mitteilung:

 

  • Wir haben Sie erfolgreich gelöscht zählt dabei schon zu den richtig schwachen Texten, die versendet werden.
  • Danke für Ihre Abmeldung, unscript ok oder Sie wurden gelöscht klingen auch nicht viel besser.

 

Machen Sie auch das besser! Löschen Sie Ihre Kunden nicht einfach - fragen Sie nach dem Abmeldegrund. Danken Sie Ihren Kunden nicht fürs Abmelden, sondern für deren Lesetreue. Und verbessern Sie Ihren Newsletter genauso konsequent wie viele andere Marketing-Tools. Denn ein Newsletter ist nur so erfolgreich, wie er seinen Lesern einen Nutzen bietet. Setzen Sie mit Ihrem Newsletter also konsequent darauf, dass Sie für Ihre Leser die Rolle eines Ratgebers einnehmen, am besten eines unabhängigen Ratgebers. Dieser Nutzen bildet die Basis für Ihren.

 

Viel Spass und Erfolg mit Ihrem Newsletter.

 

Jörg Neumann

 

 

Übrigens: Sie können mit uns Ihre Newsletter-Aktivitäten in einem öffentlichen Seminar optimieren: am 7. September 2017 im Seminar Erfolgreiches Newsletter-Marketing. Mit an Bord ist Prof. Stefan Heijnk. Er verrät Ihnen die Erfolgsfaktoren eines wirkungsvollen Newsletters.

 
 
 
 
 

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